Wie verlief Wilmas Schicksal und was gibt es sonst noch für Neuigkeiten am Voksenkollen? Erfahre mehr. Nun, um es ohne große Umschweife zu sagen: Wilma hat die letzte Nacht nicht überlebt. Obwohl ich gestern nochmal alle Ecken und Winkel der Wohnung abgesucht habe, konnte ich Wilma nirgends finden. Ich hatte ja noch die Hoffnung auf die Mausefalle verzichten zu können aber Wilmas Versteck war zu gut. Ihr Drang nach Nutellabrot war dann doch zu groß und somit hat sie im Laufe der Nacht ihr Leben ausgehaucht. Deshalb eine Schweigeminute für Wilma.
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Nun gut, jetzt haben wir alle gebührend dem Opfer gedacht, deshalb kommen wir nun zu weiteren Meldungen. Wir sind nun beide höchstoffiziell in Norwegen. Ich habe eine Aufenthaltsgenehmigung für sechs Monate, weil ich mich als arbeitssuchend gemeldet habe und Katrin hat ein permanentes Wohnrecht und hat tatsächlich auch schon ihre Personennummer und Skattekort bekommen. Man sieht, die norwegische Bürokratie hat sich selbst überholt. War es noch vor kurzer Zeit üblich 3-6 Monate auf die lebenswichtige Nummer zu warten, hat man sie nun innerhalb kürzester Zeit (sofern man Arbeit hat). In Kiel sind wir dementsprechend jetzt auch abgemeldet.
Ansonsten gibt es tatsächlich gar nicht so viele Neuigkeiten. Der Alltag kehrt langsam ein. Katrin arbeitet von früh bis spät und ich kümmere mich um den Haushalt, suche Jobs und schreibe Bewerbungen, gehe Einkaufen. Nun hört sich einkaufen gehen ja nach nicht viel an aber glaubt mir, es ist viel Arbeit, wenn man auf einem Berg wohnt. Gestern habe ich drei Stunden gebraucht um drei Geschäfte aufzusuchen. Denn tatsächlich fährt man ziemlich genau 30 Minuten mit der T-Bahn ins Zentrum. Also geht schon mal eine Stunde drauf, die man nur dumm im Zug sitzt. Gestern war schönes Wetter, weshalb die Aussicht aus dem Zug für Kurzweile sorgte. Es verhält sich ja so wenn man auf einen Berg wohnt, dass man zwangsläufig nach unten fahren muss. Und diese Abwärtsbewegung geschieht an der Bergflanke, weshalb man eine wunderbare Aussicht über Oslo, Bærum und den Fjord hat. Wie gesagt, bei gutem Wetter, dass uns in der ganzen Zeit die wir nun schon hier sind, immerhin fast drei Wochen, ganze 3 ½ Tage beglückt hat. Ansonsten: NEBEL, wirklich nur Nebel, das ist sehr deprimierend. Aber man kanns ja nicht ändern. Also heute wieder Nebel. Doch glücklicherweise habe ich vorgestern (da wars auch schön) ein paar Bilder gemacht, die man am Ende bewundern kann. Obwohl, ich habe es mir anders überlegt, ihr dürft die Bilder doch jetzt schon angucken, denn ich weiß keine weiteren Neuigkeiten. Also viel Spaß und bis bald.





Ruhe in Frieden, kleine Wilma!!
Schade, Miezi wollte euch zur Hilfe eilen, Koffer war schon gepackt Rucksack auf dem Rücken, jetzt ist sie traurig wollte gern auf große Reise gehen und ein kleiner Held werden
Traurig für Wilma, gut für euch… Bei euch sieht es ohne Nebel traumhaft aus, mit Nebel kann ich es mir aber auch gut vorstellen.
Das war keine gute Idee, einen Angehörigen der “First Nations” in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Wie aus – gewöhnlich gut informierten Kreisen- verlautete, handelte es sich bei Wilma um eine sogenannte “FROGNERMAUS”. Laut Douglas Adams, pandimensinale Wesen aus einer Parallelwelt, die von norwegischen Riksministerski for Fremdlingsbeobachtning angeheuert und getrimmt werden um das landeskonforme Verhalten der Gäste zu beobachten. Das was ihr als rascheln in der Mülltüte gedeutet habt, war vermutlich das rezitieren von Gedichten des Großdichters Grophonius des Groben aus ihrer Heimatwelt.